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Künstlerisches Flair in Figueres

Figueres – Kleinstadt mit Stil Wer Abwechslung sucht und Lust auf urbanes Feeling – zumindest im Kleinformat  – hat, der sollte das charmante Städtchen Figueres mal genauer unter die Lupe nehmen. Die entspannte Atmosphäre lädt zu einem gemütlichen Stadtbummel ein – wobei das Portemonnaie aber sicher nicht lange in der Tasche bleibt. Von kleinen, stilvollen Boutiquen bis hin zu größeren, bekannten Modeketten – die Kleinstadt bietet so einiges an Einkaufsmöglichkeiten. Auch an Kulinarischem fehlt es der Stadt nicht. Wer in besonders schönem Ambiente essen möchte, sucht sich am besten eines der Restaurants nahe der Església Sant Pere und beobachtet entspannt das Treiben der Stadt. Dalí überall! Aber nun zu einem Mann, der Figueres’ Bekanntheitsgrad erheblich ansteigen ließ und dem die Stadt ihr künstlerisches Flair zu verdanken hat . Ja, ihr habt richtig geraten: Salvador Dalí! Denn was wäre ein Bericht über Figueres ohne Kataloniens angesehensten Künstler? Genau – unvollständig und am Fokus der Stadt vorbei! Beim gemütlichen Flanieren durch Figueres stößt man immer wieder auf Kunstwerke Dalís und man merkt: Das kleine Städtchen ist sichtbar stolz auf den …

Felsbucht

Über Stock und Steine – Wanderausflug zwischen Roses und Cadaqués

Mein Freund war vor kurzem zu Besuch. An meinem freien Wochenende wollten wir, trotz Hitze, Bewegung und Badespaß unter einen Hut bekommen. An der Costa Brava gibt es nämlich einen tollen Küstenwanderweg, den sogenannten Camí de Ronda, der die katalanische Ortschaft Portbou bei der französischen Grenze mit dem fast 200 Kilometer entfernten Blanes verbindet.

Von Calella de Palafrugell nach Tamariu

„Das Wasser hat nicht Rast bei Tag und Nacht, ist stets auf Wanderschaft bedacht, das Wasser.“, heißt es im altbekannten Volkslied „Das Wandern ist des Müllers Lust“. Wandern macht Spaß, das wusste auch damals schon Komponist Franz Schubert. An einem ziemlich warmen Vormittag machen wir uns deshalb auf den Weg, um die Costa Brava per pedes zu erkunden. Der Camí de Ronda führt uns immer entlang der beeindruckenden „wilden Küste“, vorbei an malerischen Fischerdörfchen und schönen Buchten mit feinem, goldenen Sandstrand, bis nach Tamariu.

Windsurf Rennen

Windsurf World Cup an der Costa Brava

Flatternde Fahnen im Wind, Segel in allen Farben, die im Wasser vor mir blitzschnell vorbeisausen und laute Musik, die aus den großen Lautsprechern schallt. Zwischendurch die Ansagen des Moderators. Am Strand von Sant Pere Pescador ist einiges los und es gibt viel zu schauen. Knackige Surferjungs, die auf ihren Start ins Rennen warten, begeisterte Fans und Angehörige, schaulustige Touristen, große Zelte und viele bunte Surfsegel und -bretter. Der Wind saust mir um die Ohren.  Sand reibt in den Augen. Ich muss mich erst mal orientieren. Nach ein paar Fotos suche ich mir einen Platz zwischen den im Sand liegenden Surfbrettern und setze mich in ein Handtuch gewickelt nieder. Hätte ich mir doch was wärmeres angezogen… Egal, das Treiben auf dem Wasser fesselt mich so sehr, dass ich noch längere Zeit wie gebannt aufs Meer starre und alles um mich herum vergesse…

Grandioser Ausblick über die Landschaft.

Zwischen Spanien und Frankreich – unterwegs in den Pyrenäen

Die Pyrenäen bilden die natürliche Grenze zwischen Spanien und Frankreich und schnüren die iberische Halbinsel wie ein Gürtel vom Rest Europas ab. An einem milden Frühlingstag machen wir uns auf den Weg, um dieses Niemandsland am nördlichen Rand Kataloniens zu entdecken und um zu lernen, was endlose Weiten und absoluter Einklang mit der Natur bedeuten.

Immer der Küste entlang.

Auf der anderen Seite der Pyrenäen

Die Sonne zeigt sich von ihrer besten Seite und strahlt mit all ihrer Kraft auf uns herab. Auf kleine Küstenorte und den Gebirgszug Serra de l’Albera, auf malerische Buchten und die rauen Felsen der Steilküste, auf traditionelle Fischerdörfer und enge Straßen, die sich an der Küste entlang schlängeln.

Der Traum vom Fliegen

Die Faszination des Fliegens zieht sich bereits durch die gesamte Menschheitsgeschichte. Ovid berichtet in seinen Schriften von selbst gebastelten Flügeln aus Kerzenwachs und Federn mit denen Dädalus und Ikarus aus der Gefangenschaft davonfliegen und Marco Polo erzählt von bemannten Flügen mit Drachen. Spätestens Leonardo da Vincis Untersuchungen von Luftströmungen und seine Entwürfe zu Hubschraubern, Fallschirmen und anderen Flugobjekten dokumentieren Ende des 15. Jahrhunderts das Interesse der Menschheit am Fliegen.