Alle Artikel in: Katalonien

Zum ersten Mal: Costa Brava

Erkundungsfahrt – Costa Brava Bisher war ich ein paar Mal auf Mallorca. Das spanische Festland – speziell die Costa Brava – ist Neuland für mich. Hier will ich während meines Praktikums das andere Spanien – oder besser Katalonien – erkunden. Gleich zu Beginn ging es – mit der neusten Ausgabe der Costa Live im Gepäck – auf Erkundungsfahrt.

fertiger Stockfisch in blauer Form

Bacallà amb verdures – Stockfisch mit Schmorgemüse

Wir haben uns mal wieder von der katalanischen Küche inspirieren lassen. Diesmal gibt es lecker Stockfisch mit gebratenem Gemüse. Stockfisch oder Klippfisch ist durch Trocknung haltbar gemachter Fisch. Er diente früher der massenhaften Versorgung von Seefahrern und Soldaten. Handel und Versorgung mit so konserviertem Fisch trug erheblich zu Entdeckungen und Weltpolitik bei.Anbei das Rezept. Guten Appetit!

Fira del Pa – Brotmesse in Castelló d’Empúries

Nicht weit von Empuriabrava entfernt liegt der kleine Ort Castelló d’Empúries, der einst auch bekannt für seine Mühlen und die Herstellung von Mehl war. Bereits in der Antike, als der Ort Hauptstadt der Grafschaft Empúries war, existierten dort drei Mehlmühlen, von denen heute nur mehr eine vorhanden ist. Diese wurde in ein Museum verwandelt, das Besucher mehr über den Herstellungsprozess von Mehl erfahren lässt.

Von Calella de Palafrugell nach Tamariu

„Das Wasser hat nicht Rast bei Tag und Nacht, ist stets auf Wanderschaft bedacht, das Wasser.“, heißt es im altbekannten Volkslied „Das Wandern ist des Müllers Lust“. Wandern macht Spaß, das wusste auch damals schon Komponist Franz Schubert. An einem ziemlich warmen Vormittag machen wir uns deshalb auf den Weg, um die Costa Brava per pedes zu erkunden. Der Camí de Ronda führt uns immer entlang der beeindruckenden „wilden Küste“, vorbei an malerischen Fischerdörfchen und schönen Buchten mit feinem, goldenen Sandstrand, bis nach Tamariu.

Windsurf Rennen

Windsurf World Cup an der Costa Brava

Flatternde Fahnen im Wind, Segel in allen Farben, die im Wasser vor mir blitzschnell vorbeisausen und laute Musik, die aus den großen Lautsprechern schallt. Zwischendurch die Ansagen des Moderators. Am Strand von Sant Pere Pescador ist einiges los und es gibt viel zu schauen. Knackige Surferjungs, die auf ihren Start ins Rennen warten, begeisterte Fans und Angehörige, schaulustige Touristen, große Zelte und viele bunte Surfsegel und -bretter. Der Wind saust mir um die Ohren.  Sand reibt in den Augen. Ich muss mich erst mal orientieren. Nach ein paar Fotos suche ich mir einen Platz zwischen den im Sand liegenden Surfbrettern und setze mich in ein Handtuch gewickelt nieder. Hätte ich mir doch was wärmeres angezogen… Egal, das Treiben auf dem Wasser fesselt mich so sehr, dass ich noch längere Zeit wie gebannt aufs Meer starre und alles um mich herum vergesse…

Kreisende Möwe über Meer

Grüne Oasen am Mittelmeer – Botanische Gärten

„Die wahren Paradiese sind die verlorenen.“, wusste Marcel Proust. „Sie sind ein glücklicher Mensch, Le Nôtre.“, soll König Ludwig XIV. von Frankreich zu seinem Gartenbaumeister in Versailles gesagt haben. Der allmächtige Herrscher und Gebieter über jeden nur denkbaren Luxus beneidete ausgerechnet seinen Gärtner. Gärten und Parkanlagen sind für viele bis heute ein Glücksversprechen: Jeder Garten – sei er wild gewachsen, exakt geplant, gehegt und gepflegt, exotisch verträumt oder verwinkelt angelegt – ist ein Echo auf das Paradies und der Versuch einer Antwort auf unseren Traum davon.