Alle Artikel in: Katalonien

Butterfly Park Empuriabrava

Der perfekte Ausflug für die kühle Jahreszeit! Manchmal – aber eigentlich nur ganz selten –  kommt es auch an der Costa Brava mal vor, dass das Wetter nicht mitspielt. Anstelle eines sonnigen Strandtages, verbringt man dann wohl den Tag vorm Fernseher auf der Couch.. Obwohl, muss man das wirklich? Gibt es nicht doch ein paar interessante Sehenswürdigkeiten, die perfekt für einen kühlen Wintertag geeignet sind? – Natürlich! Zahlreiche Museen und Parks machen auch dunkle Tage zu etwas ganz Besonderem. So auch der Butterfly Park in der Nähe von Empuriabrava!

vic kleinstadt

Vic – Kleinstadt mit Charme

Kleinstadt-Charme in Katalonien: Breite Sandstrände und türkisfarbenes Meer, kleine Buchten umgeben von steilen Felswänden, malerische Segelboote und Pinien über Pinien… Für die meisten der Inbegriff Kataloniens. Leicht wird vergessen, dass auch das Landesinnere der spanischen Region seine Schätze birgt. Einer davon: die charmante Kleinstadt Vic. Kleinstadt abseits der Großstadthektik Etwa 70 km nördlich Barcelonas liegt die 40.000-Einwohner Stadt umgeben von der schönen Natur der Comarca Osana. Schon beim Reinspazieren könnte Vic nicht malerischer wirken. Außerhalb der Stadtmauern, umgeben von Bäumen, befindet sich die steinalte Steinbrücke (ja, das war Absicht) Pont de Queralt. Sur le pont…   Wenn etwas aus dem 11. Jahrhundert stammt und so gut erhalten ist, dann muss es auch beeindruckend sein. Bis zum Jahre 1274 war der einzige Weg von Barcelona in die Stadt über die romanische Bogenbrücke – danach ließ der damalige König die alte Straße umleiten und die Neue führte durch das Malloles-Tor. Benannt nach einer Familie von Grafen, die im Inneren der Stadt lebte, zierte das romanische Schmuckstück außerdem ab 1954 die 5-Peseta-Münzen Spaniens.   Kleinstadt-Bummel         …

tarragona meerblick

Geschichte am Meer – Tarragona

Auf der Suche nach Geschichte… Madrid, Barcelona, Sevilla oder Valencia… Jeder kennt sie und jeder will hin. Ohne Zweifel, die bekanntesten spanischen Metropolen haben alle ihre besonderen Reize, doch auf der Suche nach meinem nächsten Reiseziel hielt ich zur Abwechslung mal Ausschau nach kleineren Städten, nach Städten, die nicht unbedingt sofort auf dem Radar Reisender auftauchen und leichter mal übersehen werden. Nach Städten wie Tarragona. Vom römischen Tarragona   Etwa 100 km südlich von Barcelona, an der Costa Daurada, liegt die katalanische Kleinstadt – in bester Lage – direkt am Mittelmeer.     Tarragona besticht vor allem durch eines: seine unglaubliche Vielfalt an mittelalterlichen und vor allem römischen Bauwerken. Nicht umsonst wurde ein großer Teil Tarragonas zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. An meinem ersten Tag beschloss ich also mich auf die Spuren der Römer zu begeben. Wer – so wie ich – ein kleiner Sightseeing-Freak ist, holt sich am besten das günstige Kombiticket in dem die wichtigsten Bauwerke mit inbegriffen sind.     Am frühen Vormittag – natürlich erst nach einem köstlichen Xuixo und einer Tasse Café con …

Girona: lebendige Stadt mit Historie

In Girona gelandet, schnell die Koffer eingesammelt und sofort ab nach Barcelona? Nicht so schnell! Viel zu oft steht die reizvolle Stadt Girona im Schatten der größeren, aber auch von Touristen überschwemmten, katalanischen Hauptstadt. Dabei spricht nicht nur die schöne mittelalterliche Altstadt für Girona – da gibt es noch so viel mehr.

banyoles see

Banyoles – die Stadt am See

Am See: Herbst in Katalonien… Die perfekte Zeit für Ausflüge ins schöne und mir zu einem großen Teil unbekannte Landesinnere der Region. So verschlägt es mich an einem sonnigen Oktobertag in die Hauptstadt der Comarca Pla de l’Estany, nämlich nach Banyoles.  Mehr als nur ein See Das sympathische Städtchen liegt nur rund 15 km von Girona entfernt – von Großstadthektik ist hier trotzdem nichts zu spüren.  Ganz im Gegenteil, als wir an diesem Donnerstagvormittag Banyoles erreichen, wirkt die Kleinstadt herrlich verschlafen und entspannt. Unser erstes Ziel: der Estany de Banyoles, der See der das Städtchen prägt und so besonders macht. Unglaublich malerisch liegt er am Rande der Stadt umgeben von Bäumen, die sich langsam von satten Grüntönen zu Gold verfärben.   Ein Meer aus Bäumen am See Während wir entspannt unter dem Meer aus Birken am Ufer entlang spazieren, bemerke ich welch hohen Stellenwert der See für die Bewohner hat: es wird drum herum gejoggt, geradelt, mit Walking Stecken gelaufen und – wie sollte es bei so einer perfekten Wassersportstätte anders sein – auf ihm …

Besalú – mittelalterlicher Zauber

Magische Orte der Costa Brava Das Hinterland der Costa Brava birgt so einige Schätze. Dort, wo überfüllte Großstädte und Strände in den Hintergrund geraten, liegt der Fokus auf ländlicher Stille und mittelalterlicher Schönheit. In ruhigen, autofreien Altstädten mit schönen, liebevoll restaurierten Gebäuden begibt man sich auf eine Reise in eine andere Zeit. Ziel: Die schönsten mittelalterlichen Dörfer Kataloniens. Eines davon – Besalú.

Ausflug ins weiße Paradies – Cadaqués

Typisch Cadaqués Schon vorher hatte ich so einiges über das ehemalige Fischerdörfchen gehört – der typische Cadaqués Style, die einzigartige Lage und der Ausblick auf lauter schneeweiße Häuser machten mich ganz schön neugierig! Mal sehen, ob mich Dalís weiße Heimat tatsächlich so von den Socken hauen kann ..

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Mittelalterliche Zeitreise in Katalonien – Pals

Kataloniens mittelalterliche Dorfschönheiten: Die spanische Region Katalonien ist für so einiges bekannt: einerseits die wunderschöne Szenerie, die jener der italienischen Toskana gleicht, andererseits die eindrucksvolle Küste mit ihren steilen Felsen und dem endlos wirkenden Mittelmeer… und außerdem für ihre Vielzahl an charmanten Örtchen, die mit ihrer Geschichte begeistern. Mittelalterliche Idylle Dazu gehört zum Beispiel das kleine Dorf Pals. Mit seinen knapp 2500 Einwohnern wird es außerdem als eines der zehn schönsten Dörfer Kataloniens betitelt. Nach einem Besuch an einem frühherbstlich sonnigen Septembernachmittag, verstehe ich nun auch warum. Das auf einem kleinen Hügel gelegene Pals, das vom lateinischen Wort „palus“, zu deutsch Sumpfgebiet, abstammt, war – wie der Name schon verrät – in früheren Zeiten von Seen und Sümpfen umgeben. Heutzutage hingegen wird das Dörfchen von Bäumen in satten Grüntönen und Reisfeldern umsäumt. Hier wird außerdem der typisch spanische Paella-Reis produziert.  Als erstes lassen wir am Eingang der Stadt das Auto stehen, denn im ruhigen Ortskern ist man nur zu Fuß unterwegs . Denn die hügeligen, engen Gassen würden auch gar nichts anderes zulassen! Zeitreise im …