Alle Artikel in: Pyrenäen

Grandioser Ausblick über die Landschaft.

Zwischen Spanien und Frankreich – unterwegs in den Pyrenäen

Die Pyrenäen bilden die natürliche Grenze zwischen Spanien und Frankreich und schnüren die iberische Halbinsel wie ein Gürtel vom Rest Europas ab. An einem milden Frühlingstag machen wir uns auf den Weg, um dieses Niemandsland am nördlichen Rand Kataloniens zu entdecken und um zu lernen, was endlose Weiten und absoluter Einklang mit der Natur bedeuten.

Immer der Küste entlang.

Auf der anderen Seite der Pyrenäen

Die Sonne zeigt sich von ihrer besten Seite und strahlt mit all ihrer Kraft auf uns herab. Auf kleine Küstenorte und den Gebirgszug Serra de l’Albera, auf malerische Buchten und die rauen Felsen der Steilküste, auf traditionelle Fischerdörfer und enge Straßen, die sich an der Küste entlang schlängeln.

Sport, Kunst und Natur in den katalanischen Pyrenäen

Vom Kantabrischen Meer bis zum Mittelmeer erhebt sich die Bergkette der Pyrenäen wie eine riesige natürliche Schranke zwischen Spanien und dem übrigen Kontinent. Sie erstrecken sich über 450 Kilometer Gipfel in rund 3.000 Metern Höhe, satten Tälern und malerischen und Jahrhunderte alten Orten. Treffpunkt verschiedener Kulturen und Eingangstor zum Jakobsweg – die Pyrenäen bergen in jeder ihrer autonomen Regionen zahllose Schätze, die es zu entdecken gilt.

Road Trip auf die andere Seite – von Katalonien über die Berge nach Frankreich

Neugierig, wie die Pyrenäen wohl von der anderen Seite aussehen, machen wir uns heute auf nach Frankreich. Das Septemberwetter zeigt sich in seiner vollsten Schönheit. Die Sonne scheint durch das offene Verdeck des Wagens auf uns herab und der Tramuntana lässt erste Blätter tanzen. Unsere Fahrt führt quer durchs Land über die vielen kleinen Dörfer des Empordà mit Blick auf Berge und Meer.

Blick in die geräumige Kammer im Inneren der Mine.

Wenn die Natur zum Künstler wird – Covas de Sal in Cardona

Kennt ihr dieses unverwechselbare und sich selten einschleichende Gefühl, wenn man sich plötzlich an einem Ort wieder findet und spürt, dass dieses Fleckchen Erde ein besonderes ist, das sich von den anderen abzuheben scheint und man nicht umhin kommt, sich dem mit einem Gefühl kribbliger Ehrfurcht zu nähren? An genau so einen Ort begibt man sich, wenn man sich aufmacht, zu den Covas de Sal in Cardona, jenen düsteren und zugleich wunderschönen Höhlenlabyrinthen, die das Innere des Salzgebirges durchfressen, wie eine Maus ein Stück Schweizer Käse. Seit 1900 gilt das Vall Salina mit den in seinen Bergen verborgeneren Kalisalzschätzen, die schon seit der Jungsteinzeit essentiell für die in der Umgebung lebenden Menschen waren, als weltweit einzigartiger Ort und als beeindruckendes Naturwunder.