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Butterfly Park Empuriabrava

Der perfekte Ausflug für die kühle Jahreszeit!

Dschungel - Butterfly Park - Empuriabrava - Costa Brava

Willkommen im Dschungel..

Manchmal – aber eigentlich nur ganz selten –  kommt es auch an der Costa Brava mal vor, dass das Wetter nicht mitspielt. Anstelle eines sonnigen Strandtages, verbringt man dann wohl den Tag vorm Fernseher auf der Couch..

Obwohl, muss man das wirklich? Gibt es nicht doch ein paar interessante Sehenswürdigkeiten, die perfekt für einen kühlen Wintertag geeignet sind? – Natürlich! Zahlreiche Museen und Parks machen auch dunkle Tage zu etwas ganz Besonderem. So auch der Butterfly Park in der Nähe von Empuriabrava! Weiterlesen

vic kleinstadt

Vic – Kleinstadt mit Charme

Kleinstadt-Charme in Katalonien: Breite Sandstrände und türkisfarbenes Meer, kleine Buchten umgeben von steilen Felswänden, malerische Segelboote und Pinien über Pinien… Für die meisten der Inbegriff Kataloniens. Leicht wird vergessen, dass auch das Landesinnere der spanischen Region seine Schätze birgt. Einer davon: die charmante Kleinstadt Vic.

Kleinstadt abseits der Großstadthektik

vic kleinstadt

Selbst die Tauben sind hier entspannt!

Etwa 70 km nördlich Barcelonas liegt die 40.000-Einwohner Stadt umgeben von der schönen Natur der Comarca Osana. Schon beim Reinspazieren könnte Vic nicht malerischer wirken. Außerhalb der Stadtmauern, umgeben von Bäumen, befindet sich die steinalte Steinbrücke (ja, das war Absicht) Pont de Queralt.

Sur le pont…

Die malerische Pont de Queralt

 

Wenn etwas aus dem 11. Jahrhundert stammt und so gut erhalten ist, dann muss es auch beeindruckend sein. Bis zum Jahre 1274 war der einzige Weg von Barcelona in die Stadt über die romanische Bogenbrücke – danach ließ der damalige König die alte Straße umleiten und die Neue führte durch das Malloles-Tor. Benannt nach einer Familie von Grafen, die im Inneren der Stadt lebte, zierte das romanische Schmuckstück außerdem ab 1954 die 5-Peseta-Münzen Spaniens.

 

Kleinstadt-Bummel

vic kirche

Die barocke Església dels Dolores

vic kirche kleinstadt

Versteckte Kirche in Vic

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter begeben wir uns nun in Richtung Stadtzentrum, vorbei an der barocken Església dels Dolors, und gelangen so zur wunderschönen Kathedrale von Vic.

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Die wunderschöne Kathedrale von Vic

Zusammen mit der Pont de Queralt bildet der Glockenturm der Catedral de Sant Pere das wichtigste Wahrzeichen der Stadt – nicht ohne Grund, denn der romanische Torre ist tatsächlich der höchste seiner Art in ganz Katalonien.

Der romanische Glockenturm…

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…der höchste seiner Art in Katalonien!

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben dem Glockenturm stammen auch noch die Krypta und die Überreste der Kirche Santa Maria aus der Romanik, der Rest ist eine Mischung aus Gotik und Neoklassik.

Kleinstadt voller Geschichte

 

Gleich gegenüber des Kirchplatzes befindet sich das berühmte Episkopalmuseum, das 1891 eröffnet wurde. Der moderne Touch des Gebäudes täuscht aber definitiv, denn im Inneren befindet sich eine der größten und beeindruckendsten Sammlungen mittelalterlicher Kunst Europas.

vic kleinstadt museum

Der moderne Schein trügt…

vic kleinstadt

Römischer Tempel in Vic

 

Ein paar Meter weiter wartet bereits die nächste historische Attraktion auf uns: der imposante römische Tempel. Er ist das einzige Bauwerk, das noch aus der römischen Zeit – als Vic unter dem Namen Auso bekannt war – stammt. Heute finden hier noch regelmäßig Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen statt.

 

 

 

 

Zeitreise in der katalanischen Kleinstadt

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Der typisch mediterrane Stil begeistert

 

Durch bunte Gassen im mediterranen Stil, spazieren wir weiter zum weitläufigen Plaça Major – dem Hauptplatz der Stadt. Die umliegenden Häuser stammen aus den verschiedensten Stilepochen. Besonders beeindruckend: der katalanische Jugendstil. Ein Rundgang über den Plaça Major fühlt sich ein wenig wie ein Schnelldurchlauf der verschiedenen Architekturstile an.

 

 

 

vic kleinstadt

Der berühmte katalanische Jugendstil!

Auffallend ist außerdem, dass alle umliegenden Häuser am Platz Arkadengänge haben, was es wiederum dem rauen Wetter der Region zu verdanken gilt. Die Arkaden wurden damals so hoch gebaut, dass sich ein Reiter auf seinem Pferd mühelos unterstellen konnte – ziemlich clever, oder?

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Arkaden am Hauptplatz von Vic

Das Landesinnere Kataloniens und vor allem Kleinstädte wie Vic werden – auch von mir – leicht unterschätzt. Dabei haben genau diese etwas verborgenen Orte eine Menge zu bieten: historisch Interessantes, Naturschätze vor der Haustüre und eine ordentliche Portion Kleinstadtcharme!

 

 

 

 

 

Bis(s) zur Weihnachtszeit

Was wäre die schönste Zeit des Jahres ohne jede Menge köstlicher Weihnachtsleckereien?
Schon Wochen bevor das Christkind vor der Tür steht, füllen wir unsere Einkaufswagen mit Mehl, Zucker und Eiern und packen die Ausstechförmchen aus. Mit den buntesten Plätzchenrezepten versüßen wir uns die kalte Jahreszeit und halten uns mit ein paar zusätzlichen Kilos warm.
Unsere Favoriten in diesem Jahr:  Zimtsterne, Panellets und Butterplätzchen – Hunger bekommen? Dann lasst euch von unseren Rezepten inspirieren.
Wir wünschen ein fröhliches Naschen!
PS: An die Bikinifigur denken wir erst nächstes Jahr wieder 😉 Weiterlesen

tarragona meerblick

Geschichte am Meer – Tarragona

Auf der Suche nach Geschichte…

Madrid, Barcelona, Sevilla oder Valencia… Jeder kennt sie und jeder will hin. Ohne Zweifel, die bekanntesten spanischen Metropolen haben alle ihre besonderen Reize, doch auf der Suche nach meinem nächsten Reiseziel hielt ich zur Abwechslung mal Ausschau nach kleineren Städten, nach Städten, die nicht unbedingt sofort auf dem Radar Reisender auftauchen und leichter mal übersehen werden. Nach Städten wie Tarragona.

Vom römischen Tarragona

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Tarragona – voller Geschichte

 

Etwa 100 km südlich von Barcelona, an der Costa Daurada, liegt die katalanische Kleinstadt – in bester Lage – direkt am Mittelmeer.

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Die römischen Bauwerke beeindrucken!

 

 

Tarragona besticht vor allem durch eines: seine unglaubliche Vielfalt an mittelalterlichen und vor allem römischen Bauwerken. Nicht umsonst wurde ein großer Teil Tarragonas zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. An meinem ersten Tag beschloss ich also mich auf die Spuren der Römer zu begeben. Wer – so wie ich – ein kleiner Sightseeing-Freak ist, holt sich am besten das günstige Kombiticket in dem die wichtigsten Bauwerke mit inbegriffen sind.

 

 

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Das alte Amphitheater in einer Traumkulisse!

Am frühen Vormittag – natürlich erst nach einem köstlichen Xuixo und einer Tasse Café con leche – spaziere ich zum ersten und auch bekanntesten römischen Monument der Stadt. Das Amphitheater, das aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. stammt und außerhalb der Stadtmauern direkt am Meer liegt, war zu römischen Zeiten Schauplatz unzähliger Gladiatorenkämpfe. Heutzutage werden zwar in den Sommermonaten auch noch Kämpfe ausgetragen, aber natürlich nur zur touristischen Unterhaltung.

Eine Stadt voll römischer Geschichte

Während ich die Aussicht auf den höheren Rängen genieße, plane ich die Route zum nächsten Bauwerk. Lange muss ich nicht suchen, denn der römische Circus, in dem früher Pferde- und Wagenrennen ausgetragen wurden, und das Provinzforum mit seinen Gewölben und Pilastern befinden sich keine 5 Minuten entfernt.

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Der römische Circus von außen!

Durch verborgene, unterirdische Gänge gelangt man vom Circ Roma zum Prätorium, einem römischen Turm mit Aussichtsplattform.

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Unter der Erde findet man so manche Schätze!

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Die zahlreichen kleinen Details in den römischen Arbeiten

Während ich mich die Treppe hochkämpfe, muss ich immer wieder anhalten um mir die verschiedenen Skulpturen näher anzusehen. Schon beeindruckend wie viele kleine Details in den Arbeiten der Römer stecken…

 

 

Hoch über den Dächern der Stadt

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Die beeindruckende Aussicht über die Altstadt

Die letzten paar (Höhen-)Meter schlängelt sich eine enge Treppe zur Aussichtsplattform am Dach. Die Oktobersonne scheint mittlerweile etwas stärker und ich nutze den schönen Ort für eine kleine Verschnaufpause. Vom Dach aus überblickt man nicht nur weite Teile der historischen Stadt, auch das endlose, dunkelblaue Mittelmeer liegt in meinem Blickfeld.

Zwischen Geschichte und Natur – an der römischen Stadtmauer

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Entspannt spaziere ich entlang der römischen Mauer

Weiter geht’s – denn die nächste Attraktion liegt nur 15 Minuten entfernt. Der Weg führt durch die schönen, belebten Altstadtgassen Tarragonas bis hin zur römischen Mauer. Entspannt spaziere ich zwischen den umliegenden Bäumen und der beeindruckend hohen Muralla, die seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. die Stadt umgibt. Mit ein wenig Vorstellungskraft kann man sich hier durchaus in die Zeit der Römer zurückversetzen…

 

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Die Überreste des römischen Localforums

Nach einer kurzen Pause im Schatten der Palmen, begebe ich mich nun zum letzten Monument, dem Lokalforum. Was früher als religiöses und gesellschaftliches Zentrum der Stadt fungierte, wirkt heute – eingeschlossen in Mitten der modernen Wohnhäuser – fast ein wenig bizarr. Ohne Zweifel, die Bewohner Tarragonas, die rund um die alten Überreste des Fòrum Locals leben, sind definitiv zu beneiden. Denn wer würde nicht gerne morgens mit so einer Aussicht aufwachen?

 

 

 

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Das Forum Local eingeschlossen in das moderne Tarragona

Übergang zur Moderne

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Die beeindruckende Kathedrale von Tarragona!

 

Ein neuer Tag, ein neuer Café con leche. Heute widme ich mich der etwas moderneren Seite Tarragonas. Als erstes steht die alte Kathedrale, deren Stil als Übergang zwischen Romanik und Gotik beschrieben wird, am Plan. Aber Moment Mal, habe ich nicht gerade von der modernen Seite der Stadt gesprochen? Auf jeden Fall ist die wunderschöne Catedral de Santa Maria weniger alt, als das römische Tarragona.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon von außen begeistert mich das alte Bauwerk, doch das wahre Schmuckstück liegt meiner Meinung nach im Inneren. Quasi, außen hui..innen auch hui! Der geheimnisvoll wirkende Kreuzgang mit dem wunderschön angelegten Rosengarten in der Mitte, erinnert fast ein wenig an Hogwarts.

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Und als wäre der Moment nicht schon filmreif genug, hallt auch noch mystischer Kirchengesang durch den Rundgang!

 

 

 

 

 

 

 

Ein Spaziergang durch die moderne Geschichte Tarragonas

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Die berühmten katalanischen Castellers!

 

Weiter geht es für mich nun zum großen Plaça Imperial um von dort aus, im Schatten der Bäume, die ganze Rambla entlang zu spazieren. Schon bald, gelange ich zu einem der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt: zum Monumento a los Castellers. Hoch ragt die Statue mit den Castellers, also der traditionell katalanischen Menschenpyramide, über meinem Kopf.

 

An der Rambla entlang…

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Das imposante Abbild Roger de Llúrias am Ende der Rambla!

Weiter geht es an verschiedenen Skulpturen und Statuen vorbei bis ich schließlich am Ende der Rambla Nova zum Monument a Roger de Llúria gelange. Dahinter erstreckt sich einer der schönsten Plätze der Stadt: der Balcó del Mediterrani. Von der schönen Palmen umsäumten Terrasse überblickt man das Meer, den Stadtstrand und das alte römische Amphitheater.

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Die wunderschöne Aussicht vom Balco Mediterrano

Ein gelungener Abschluss in der Stadt am Meer

Während ich die frische Meerluft und Sonne genieße, höre ich plötzlich in der Ferne katalanische Volksmusik und schon erspähe ich die traditionellen Giganten, die ausgelassen durch die Gassen tanzen.

tarragona giganten

Die Katalanen und ihre Giganten

Gebannt folge ich dem Umzug, der mich zurück zur Kathedrale führt. Ganz zu meiner Freude, sehe ich nun zum ersten Mal die berühmten Castellers! Was ich zuvor noch in Form einer Statue, unbewegt und aus Bronze betrachtet habe, wird nun auf dem Kirchplatz zum Leben erweckt. Auf jeden Fall ein gelungener Abschluss in einer der schönsten Städte Kataloniens!

 

 

Girona: lebendige Stadt mit Historie

In Girona gelandet, schnell die Koffer eingesammelt und sofort ab nach Barcelona? Nicht so schnell!
Viel zu oft steht die reizvolle Stadt Girona im Schatten der größeren, aber auch von Touristen überschwemmten, katalanischen Hauptstadt. Dabei spricht nicht nur die schöne mittelalterliche Altstadt für Girona – da gibt es noch so viel mehr. Weiterlesen

banyoles see

Banyoles – die Stadt am See

Am See: Herbst in Katalonien… Die perfekte Zeit für Ausflüge ins schöne und mir zu einem großen Teil unbekannte Landesinnere der Region. So verschlägt es mich an einem sonnigen Oktobertag in die Hauptstadt der Comarca Pla de l’Estany, nämlich nach Banyoles.

 Mehr als nur ein See

Das sympathische Städtchen liegt nur rund 15 km von Girona entfernt – von Großstadthektik ist hier trotzdem nichts zu spüren.  Ganz im Gegenteil, als wir an diesem Donnerstagvormittag Banyoles erreichen, wirkt die Kleinstadt herrlich verschlafen und entspannt.

see haus banyoles

Goldener Herbst am See

Unser erstes Ziel: der Estany de Banyoles, der See der das Städtchen prägt und so besonders macht. Unglaublich malerisch liegt er am Rande der Stadt umgeben von Bäumen, die sich langsam von satten Grüntönen zu Gold verfärben.

 

banyoles see bäume

Die Bäume färben sich gold, der Herbst beginnt!

Ein Meer aus Bäumen am See

Während wir entspannt unter dem Meer aus Birken am Ufer entlang spazieren, bemerke ich welch hohen Stellenwert der See für die Bewohner hat: es wird drum herum gejoggt, geradelt, mit Walking Stecken gelaufen und – wie sollte es bei so einer perfekten Wassersportstätte anders sein – auf ihm gerudert. 2004 fand hier sogar die Ruderweltmeisterschaft statt.

 

 

 

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Goldene Herbstidylle

Gemütlich spazieren wir nun an der mittelalterlichen Stadtmauer entlang und gelangen erst einmal zur Kirche Santa Maria dels Turers. Nicht nur außen begeistert uns der gotische bzw. neoklassische Stil, auch innen beeindruckt das Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert.

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Santa Maria dels Turers

Stadtbummel durch Banyoles

Nachdem wir die alte und beeindruckende Kirche aus allen erdenklichen Perspektiven betrachtet haben, machen wir uns langsam auf den Weg ins Stadtzentrum von Banyoles!

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Schöne Häuserfassaden im charmanten Städtchen!

banyoles see gasse

Kleine Gassen im mediterranen Stil

 

Unser Weg führt uns durch die schmalen Gassen in Richtung Zentrum und wie immer fasziniert mich der typisch mediterrane Stil: alte Steinhäuser mit wunderschönen Balkonen auf denen die Pflanzen üppig sprießen.

Das kleine Städtchen wirkt auf den ersten Blich ein wenig verschlafen. Die  bunten Gassen haben aber genug zu bieten: kleine Shops, Boutiquen, Cafés und charmante Restaurants… Die Stadt am See ist nicht zu unterschätzen!

 

 

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Banyoles‘ charmanter Plaça Major

Angekommen am charmanten Plaça Major, also am Hauptplatz der Stadt, lassen wir uns erst mal im netten Café Cèntric nieder – der Cappuchino ruft schon!

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Cappuccino-Pause am Plaça Major!

Zweifellos, hier sind wir im Herzen der Stadt: es wird gelacht, entspannt geplaudert und Tapas gegessen. Ich für meinen Teil kann mir nach einem ersten Besuch das Leben in der Stadt am See gut vorstellen…

Besalú – mittelalterlicher Zauber

Magische Orte der Costa Brava

Das Hinterland der Costa Brava birgt so einige Schätze. Dort, wo überfüllte Großstädte und Strände in den Hintergrund geraten, liegt der Fokus auf ländlicher Stille und mittelalterlicher Schönheit. In ruhigen, autofreien Altstädten mit schönen, liebevoll restaurierten Gebäuden begibt man sich auf eine Reise in eine andere Zeit. Ziel: Die schönsten mittelalterlichen Dörfer Kataloniens. Eines davon – Besalú. Weiterlesen

Ausflug ins weiße Paradies – Cadaqués

Typisch Cadaqués

Schon vorher hatte ich so einiges über das ehemalige Fischerdörfchen gehört – der typische Cadaqués Style, die einzigartige Lage und der Ausblick auf lauter schneeweiße Häuser machten mich ganz schön neugierig! Mal sehen, ob mich Dalís weiße Heimat tatsächlich so von den Socken hauen kann .. Weiterlesen

pals mittelalterlich

Mittelalterliche Zeitreise in Katalonien – Pals

Kataloniens mittelalterliche Dorfschönheiten: Die spanische Region Katalonien ist für so einiges bekannt: einerseits die wunderschöne Szenerie, die jener der italienischen Toskana gleicht, andererseits die eindrucksvolle Küste mit ihren steilen Felsen und dem endlos wirkenden Mittelmeer… und außerdem für ihre Vielzahl an charmanten Örtchen, die mit ihrer Geschichte begeistern.

pals mittelalterliche idylle

Versteckte Winkel im mittlelalterlichen Dörfchen

Mittelalterliche Idylle

Dazu gehört zum Beispiel das kleine Dorf Pals. Mit seinen knapp 2500 Einwohnern wird es außerdem als eines der zehn schönsten Dörfer Kataloniens betitelt. Nach einem Besuch an einem frühherbstlich sonnigen Septembernachmittag, verstehe ich nun auch warum.

Das auf einem kleinen Hügel gelegene Pals, das vom lateinischen Wort „palus“, zu deutsch Sumpfgebiet, abstammt, war – wie der Name schon verrät – in früheren Zeiten von Seen und Sümpfen umgeben. Heutzutage hingegen wird das Dörfchen von Bäumen in satten Grüntönen und Reisfeldern umsäumt. Hier wird außerdem der typisch spanische Paella-Reis produziert.  Als erstes lassen wir am Eingang der Stadt das Auto stehen, denn im ruhigen Ortskern ist man nur zu Fuß unterwegs . Denn die hügeligen, engen Gassen würden auch gar nichts anderes zulassen!

Zeitreise im katalanischen Dörfchen

Mittelalterliche Zeitreise Pals

Mittelalterliche Zeitreise in Pals

Nach ein paar Schritten erreichen wir die Tore des Ortes und fühlen uns sofort um ein paar Epochen zurückversetzt. Wer auch nur nach einem Hauch Moderne Ausschau hält, sucht hier vergeblich. Das ganze Dorf steht – dank makelloser Restauration – noch in seiner mittelalterlichen Grundstruktur. Fast hört man noch das Klappern der Pferdehufe auf den holprigen Pflastersteinen der kleinen Gässchen. Dabei wandern die Gedanken in die Vergangenheit…Wie das Leben im Mittelalterdörfchen wohl früher aussah?

mittelalterliche idylle pals

Das Wahrzeichen des Mittelalterdorfes

Weiter schlängeln wir uns am alten Steingemäuer entlang, an dem an vielen Stellen der Efeu malerisch in die Höhe rankt, und gelangen zum Wahrzeichen des Ortes. Majestätisch ragt der Torre de les Hores – ein hoher Turm im romanischen Stil – auf der Spitze des Hügels und prägt die Umrisse der Stadt. Anschließend bewegen wir uns weiter und gelangen zu einem kleinen Platz mit Aussichtsplattform von der aus man die wunderschöne Umgebung inklusive tiefblauem Meer bestaunen kann. An schönen und klaren Tagen reicht der Blick außerdem bis zu den Medes-Inseln.

 

pals mittelalterliche dorfschönheit

Grüne Idylle in Pals

 

Nachdem wir uns am Panoramaausblick satt gesehen haben – obwohl, geht das wirklich? –  spazieren wir über die alten Steintreppen zurück zum Zentrum des Mittelalterdörfchens. Wer sich hier anschließend stärken möchte, hat eine nette Auswahl – schließlich hat Pals weniger als 3000 Einwohner. Von charmanten Cafés bis hin zu kleinen Restaurants… man muss hier definitiv nicht hungern!

 

Nach dieser ersten kleinen Zeitreise zurück ins Mittelalter steht eines fest: wir sind auf jeden Fall gespannt, was uns die restlichen neun Dörfer zu bieten haben!

 

figueres dali

Künstlerisches Flair in Figueres

Figueres – Kleinstadt mit Stil

Església de Sant Pere in Figueres

Wer Abwechslung sucht und Lust auf urbanes Feeling – zumindest im Kleinformat  – hat, der sollte das charmante Städtchen Figueres mal genauer unter die Lupe nehmen. Die entspannte Atmosphäre lädt zu einem gemütlichen Stadtbummel ein – wobei das Portemonnaie aber sicher nicht lange in der Tasche bleibt. Von kleinen, stilvollen Boutiquen bis hin zu größeren, bekannten Modeketten – die Kleinstadt bietet so einiges an Einkaufsmöglichkeiten. Auch an Kulinarischem fehlt es der Stadt nicht. Wer in besonders schönem Ambiente essen möchte, sucht sich am besten eines der Restaurants nahe der Església Sant Pere und beobachtet entspannt das Treiben der Stadt.

Dalí überall!

Figueres Dali Museum

Dalís Skulpturen beeindrucken!

Aber nun zu einem Mann, der Figueres’ Bekanntheitsgrad erheblich ansteigen ließ und dem die Stadt ihr künstlerisches Flair zu verdanken hat . Ja, ihr habt richtig geraten: Salvador Dalí! Denn was wäre ein Bericht über Figueres ohne Kataloniens angesehensten Künstler? Genau – unvollständig und am Fokus der Stadt vorbei! Beim gemütlichen Flanieren durch Figueres stößt man immer wieder auf Kunstwerke Dalís und man merkt: Das kleine Städtchen ist sichtbar stolz auf den Surrealisten.

 

 

Teatre-Museu Dalí – Figueres ganzer Stolz

Figures Dali Museum

Die berühmte Fassade mit den überdimensionalen Eiern!

Am beeindruckendsten und auffallendsten ist wohl das Teatre-Museu Dalí im Zentrum der Stadt. Die matte rostrote Fassade mit den überdimensionalen Eiern, die für Dalí übrigens Hoffnung und Liebe repräsentierten, das riesige, eindrucksvolle Kuppeldach und die schöne Front mit den unzähligen kleinen Details für die alleine schon einige Minuten eingeplant werden müssen, lassen schon erahnen, welch Kunstwerk sich hinter den Mauern des ehemaligen Stadttheaters versteckt.

figueres Dali

Nachts im Museum

Figueres Dali Museum

Der beeindruckende Außenbereich

Im Sommer bietet das Museum seinen kunstliebenden Besuchern außerdem etwas ganz besonderes: exklusive Nachtführungen inklusive Gläschen Schampus – ein Museumsbesuch mit Stil! Aber Vorsicht! Die Führungen, die von 22.00 – 01.00 stattfinden, sind äußerst beliebt: früh genug buchen bietet sich also auf jeden Fall an. Das kurze Warten am Eingang lässt sich gut aushalten, denn jetzt am Abend weht ein laues Lüftchen vor den Museumstüren und man läuft nicht mehr Gefahr unter der glühenden Sonne zu zerfließen, wie eine von Dalìs berühmten Uhren.

 

 

Figueres Dali Museum

Die vielen beeindruckenden Details am Eingang

Beim Betreten, zieht einem dann ein leichter Schauer über den Rücken. Im halbkreisförmigen Innenhof, in dem die vielen verschiedenen Figuren und Skulpturen mit Scheinwerfern kunstvoll in Szene gesetzt werden, wandert der Blick sofort zur riesigen Glaskuppel. Besonders nachts strahlt der Außenbereich einen besonderen Charme aus, denn jetzt funkeln – fast kitschig – die Sterne über unseren Köpfen.

 

figueres dali glaskuppel

Die funkelnde Glaskuppel in Dalís Museum

Figueres‘ berühmtes Museum – faszinierend facettenreich!

Figueres Dalí Museum

Viel mehr als nur die berühmten Uhren!

Weiter schlängelt man sich durch die verschiedenen Räume des Museums und stellt erstaunt fest: Dalís Werke waren unglaublich facettenreich. Hinter dem Künstler steckt viel mehr als nur die zerrinnende Zeit. Stundenlang könnte man seine Kunstwerke studieren und jedes kleine Detail interpretieren.Dalí meinte einmal über seinen Freund (aber auch Rivalen) Picasso: „Picasso es un genio, yo también“, zu deutsch „Picasso ist ein Genie, aber ich bin es auch“. Bescheiden war der Herr ja nicht, Recht hatte er aber trotzdem!

 

 

figueres dali

Riesiges Kunstwerk Dalís

Surrealistische Superlative

Wer dann nach ein paar Stunden im Museum der surrealistischen Superlative immer noch nicht genug hat, kann sich noch im anschließenden Museumsshop mit Souvenirs eindecken. Und wer wie ich eine gewisse Faszination zur Motivation und zum Leben des Künstlers entwickelt hat, schnappt sich sein autobiographisches Werk „Das geheime Leben des Salvador Dalì“ und fängt an zu schmökern…