El port de la Selva

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Appartementhaus mit Ladenlokal in Port de la...

el Port de la Selva

    • 300 m2
    • 70 m2
    • 6
  • 825.000

Information über El port de la Selva

Nackte Felsen, spärliche Vegetation, aufgeschichtete Terrassen, ein paar Pinien, einzelne Olivenbäume, staubige Straßen, weiße Häuser, blaues Meer, Fischerboote, ausgebreitete Netze: Port de la Selva im Juli. Port de la Selva liegt im Schatten von Cadaqués, das für Glamour und Prestige an der Costa Brava steht. Direkt auf der anderen Seite des Naturparks Cap de Creus kontrastiert Port de la Selva bis heute als beschaulicher Fischerort. Obwohl der Tourismus ab den 1960er Jahren hier Einzug hielt, herrscht Ende Juli an einem Montagvormittag gegen 10 Uhr noch angenehme Ruhe im Ort. Der kleine Stadtstrand ist nur mäßig besucht. Das Wasser im Hafenbecken blinkt kristallklar in der Sonne. Man kann die vorbei schwimmenden Fische zählen. 
 

Port de la Selva und der Reiz der umliegenden Landschaft zog Schriftsteller, Intellektuelle und Künstler gleichermaßen in seinen Bann. Hier trafen sich u.a. katalanische Dichter wie Alexandre Plana, Tomàs Garcès, Josep M. de Sagarra  und J.V. Foix. Auch Garcia Lorca und Dalí sah man im Café miteinander plaudern. Wahrscheinlich war das Personal früher besser gelaunt.


Weiße kleine Häuser säumen den Hafen und reihen sich dicht aneinander geschmiegt die schmalen steilen gepflasterten Gassen zur Kirche hinauf. Die Hitze des Tages zwingt uns in den Schatten der Häuser. Die wenigen kleinen Geschäfte bieten hauptsächlich Delikatessen an. Die Touristen hier kommen meist aus dem benachbarten Frankreich oder den umliegenden katalanischen Städten. 

Der Fischereihafen von Port de la Selva zählt zu den bedeutenden der Provinz. Wir fragen im Touristenbüro im Rathaus nach der Rückkehr der Fischer am Abend. Pünktlich zur Fischversteigerung gegen 17.00 Uhr sollen die Boote einlaufen. 
Einst gehörte Port de la Selva zu dem mittelalterlichen kleinen Dorf La Selva de Mar. Am Strand standen damals nur  einige Hütten, in denen die Fischer ihre Utensilien aufbewahrten. 


Nach und nach entwickelte sich dann ein neuer Ort rund um den Hafen. 1725 erfolgte der Bau der ersten Kirche und 1787 wurde per Dekret durch König Carlos III. die Unabhängigkeit manifestiert.
La Selva de Mar unterhalb des Klosters Sant Pere de Rodes hat den Charme vergangener Zeiten bewahrt. Einst lebte man hier vom Wein- und Olivenanbau oder der Fischerei. Heute dienen die restaurierten Steinhäuser als Sommerresidenz oder beherbergen kleine Restaurants. 
Port de la Selva bietet eine Besonderheit für Surffreaks. Der eigentlich ablandige Wind Tramuntana aus den Pyrenäen weht hier aufgrund der Lage der Bucht auflandig. Das hat den Vorteil, dass man nicht - wie in der Bucht von Roses - leicht abgetrieben werden kann. Allerdings ist Port de la Selva kein Surfrevier für Anfänger. Die Wellen in der Bucht erreichen bei "normalem" Tramontana um die 2 Meter Höhe.