Immobilien in Girona

Girona

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Information über Girona

Die Kathedrale – Denkmal gotischer Baukunst und Wahrzeichen von Girona - fasziniert schon von weitem die Besucher der Stadt Girona. Aber Girona hat noch viel mehr zu bieten, als das mit fast 23 Metern breiteste gotische Kirchenschiff, das je gebaut wurde. Gleich am Eingang der Altstadt - zu Beginn der Carrer Calderers – (deutsch: Gasse der Kupferschmiede) wo sich früher ein Stadttor befand, steht eine Säule mit einem Löwen „La Lleona“. Daneben Metallstufen. Die Löwin befand sich früher an der Fassade eines Hostals, das neben dem Stadttor stand. Wer nach Girona zurückkehren wollte, kletterte hoch und küsste sie. Damit möglichst viele nach Girona zurückkommen, wacht die Löwin noch heute als Kopie vor der Stadt. Das Original aus dem 12. Jahrhundert steht im Kunstmuseum. Mit den Stufen haben die Stadtväter allen das Küssen erleichtert. Außerdem kursiert in Girona der Spruch: „Man kann kein richtiger Bürger von Girona sein, ohne dem Hintern der Löwin einen Kuss gegeben zu haben.“ Der blank polierte Po der Löwin spricht für sich. Ein Stück weiter die Gasse entlang gelangt man zum Eingang des Museums für Stadtgeschichte „Museu i arxiu d’història de la ciutat“. Die Treppe hoch rechts der Raum war die ehemalige Zis­terne der Stadt. An den Wänden erkennt man noch die Wasserstände. Wir steigen anschließend die Stufen zur Kathedrale hinauf. Der Klang der Orgel erfüllt erhaben das gigantische Kirchenschiff. Weihrauch umnebelt uns. Die Zwölfuhrmesse ist gerade vorüber. Fotografieren nicht erlaubt. Dalí war fasziniert von dem Gemälde des Sant Narcís mit Fliegen. Er lies keine Gelegenheit aus, es in der Kathedrale zu besuchen. Die Legende zum Bild: „Als die Franzosen 1286 Girona belagerten, raubten, zerstörten und Kirchen schändeten, schlugen sie dem Heiligen Narcís – Bischof und Patron von Girona – den Arm ab. Gigantische Fliegen traten hervor und killten die fran­zösischen Soldaten und ihre Pferde. Gleiches geschah 1653 und wiederholte sich 1684.“ Von daher rührte auch Dalís Faszination „Fliege“. Neben dem Portal der Kathedrale befindet sich ein in Stein gehauener Kopf, der Dalí aufs verwechseln ähnelt – nur ist das Steinantlitz Hunderte Jahre älter als der Meister. Kannte Dalí sein Ebenbild? Zwirbelte er nach dessen Vorbild seinen Schnurbart und rollte so die Augen? Ein weiteres Detail der Kathedrale findet sich am Seitenportal. Hier fehlen die 12 Apostel. Sie fielen in früher Zeit den Franzosen zum Opfer. Ihre leeren Sockel werden von Monstern gestützt! An einem Pfeiler der Kathedrale befindet sich ein Wasserspeier in Form einer Frau. Die Legende besagt: Eine „Hexe“ warf  solange Steine auf eine Prozession, bis sie selbst mit dem Gesicht nach unten in der Wand der Kathedrale versteinerte. Ein altes Volkslied greift die Geschichte auf: „Steine wirfst du und Steine wirst du werfen; also zu Stein wirst du werden.“ Nur wenige Schritte von der Kathedrale entfernt, findet man das alte Judenviertel.  Das „Call de Girona“ ist das am besten erhaltene Judenviertel Kataloniens und eines der bedeutendsten Spaniens.

Die Gassen Cúndaro und Sant Llorenç sind die schmalsten und steilsten im Viertel rund um die Carrer Força. Die jüdische Gemeinde Gironas war mit 300 Bewohnern, nach der Barcelonas, die zahlreichste Kataloniens. Das friedliche Nebeneinander der Religionen endete in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, als es zu antisemitischen Übergriffen kam und führte 1492 auf Druck der Kirche zur Vertreibung der Juden aus Spanien.  Wir schlendern weiter zur Carrer dels Ciutadans, einst bevorzugter Wohnsitz des Gironaer Großbürgertums, in der auch heute noch prächtige Herrenhäuser zu finden sind: so etwa das romanische Gebäude der Fontana d’Or, in dem sich das Centre Cultural de Caixa de Girona befindet. Hier trifft man kurz vor dem Ajuntament auf einige Läden aus alter Zeit. Besonders der Delikatessenladen hat es uns angetan. Die Straße endet vor dem Platz des Ajuntaments. Im Innenhof des Rathauses krönt ein eigenwilliger Kopf das mächtige Portal des Plenarsaals. Der Mann beißt sich auf die Zunge und mahnt so die Ratsmitglieder zur Verschwiegenheit. Aus seinem Kopf wächst ein Baum: Symbol des Wissens.  Die Rambla de la Llibertat, ist ein Boulevard zum Bummeln und Einkaufen. Zwischen der Rambla und der Carrer dels Ciutadans, im schmalen Gassengewirr, finden wir den kleinsten Platz der Stadt: Plaça del Raïm.  Rafael Masó‘- bedeutender Modernisme-Architekt - hat in der Stadt Girona seine Zeichen gesetzt. Prächtige Beispiele: die Wohnhäuser Masó, Ensesa, Batlle und Colomer, die Mehlfabrik Teixidor und die Casa de la Punxa in der Avinguda de Santa Eugènia. Der 1985 angelegte Spazierweg längs der Stadtmauern verschafft einen perfekten Blick über die Dächer der Altstadt, die Universität und monumentalen Kirchenensembles. Girona kann man das ganze Jahr über besuchen: besonders schön aber ist die Stadt im Monat Mai, wenn sich die Altstadt aus Anlass der nun schon seit 50 Jahren zur Tradition gewordenen Blumenausstellung „Girona Temps de Flors“ mit tausend Düften und Farben füllt, die Straßencafés voller junger Menschen aus ganz Europa sind und das Leben in der Stadt bis spät in die Nacht pulsiert. Nicht zu letzt auch Dank der vielen Studenten ist Girona heute ein lebendiges Zentrum im Hinterland der Costa Brava. Die Stadt ist gelungenes Beispiel der Balance zwischen Alt und Neu, Tradition und Moderne sowie Nationalismus und Internationalität. Wer mit Ryanair auf dem Flughafen bei Girona landet, sollte unbedingt etwas Zeit für einen Stadtspaziergang durch die Altstadt von Girona einplanen.